11/2010 München


1.      Münchner Jubi-Treffen

 

Schon lange war den Münchner Jubi Besitzern klar gewesen, dass sie nicht alleine waren. Ein knappes Dutzend Jubis gab es in der Stadt und alleine sechs davon waren bei der 964 Jubi IG als Mitglieder registriert.

Also lag eigentlich nichts näher, als diese Leute einmal zusammen zu bringen. Seit Mitte 2010 gab es daher den E-mail Verteiler „Münchner Jubilare“ über den erste Kontaktaufnahmen stattfinden konnten.  Aber es blieb schwierig einen gemeinsamen Termin für eine erste wirkliche Zusammenkunft zu finden. Immer wieder machten es berufliche und auch private Verpflichtungen unmöglich zusammen zu kommen. Doch das Saisonende nahte in großen Schritten und man war sich einig, ein erstes Treffen musste es in 2010 unbedingt geben. Schließlich wurde ganz kurzfristig der Freitagnachmittag am 29.10.2010 als Termin festgemacht und tatsächlich konnten auch vier Jubi-Eigner spontan zusagen.

 

Rechtzeitig und unmittelbar vor dem Saisonende, kamen so Manfred (Jubi 233), Günther (Jubi 502), Horst (Jubi 527) und Matthias (Jubi 803) in einem Biergarten im Münchner Umland zusammen. Schnell war das Eis zwischen den begeisterten Jubi-Fahrern gebrochen und so kam man sich über die Geschichten wie man zum eigenen Jubi gekommen war schnell näher.

 

Dabei galt es auch die durchaus sehr unterschiedlichen Fahrzeuge ausgiebig zu begutachten und zu bewundern. Vom Jubi im Originalzustand über leichtes Tuning bis hin zum sportlich orientierten Umbau war die gesamte Bandbreite vertreten. Ein Erstbesitzer, der war ebenfalls dabei und das bei einem Jubi vor allem in Deutschland sehr seltene Amethyst konnte hier von einigen erstmalig in Augenschein genommen werden.
Ein Novum war die Zusammenkunft mehrerer Jubis für die meisten ohnehin. Nur wenige hatten bisher diese Eindrücke schon erleben können. So entschloss man sich auch bald, diese Eindrücke durch dynamische Impressionen noch zu ergänzen und  brach zur einer kurzen gemeinsamen Ausfahrt und einem kleinen Fotoshooting auf. Das es hier abseits des befestigten Geländes endete, war nicht alleine dem Allradantrieb der Boliden geschuldet, sondern vielmehr der malerischen Kulisse des Herbstwaldes im Hintergrund.

 

An dieser Stelle nun einige O-Töne zum Treffen:

 

 „…. Das Treffen war sehr nett. Das Wetter war super, der Biergarten passte sehr gut als „offener“ Rahmen für unser erstes Date und Günther hat zum Branding jedem ein Porschefähnchen mitgebracht. Es war für mich ein tolles Gefühl, als Manfred mit seinem Jubi kurz vor Anif hinter mir in meinem Rückspiegel auftauchte. Ich hatte bis dahin noch nie live einen fremden Jubi wahrgenommen und muss sagen, in Viola schaut er wirklich nicht schlecht aus (nicht Manfred, der Jubi….). Es war interessant von allen die Geschichte zu hören, wie sie zu ihrem Jubi gekommen sind. Das Horst seine Frau mit dem Vorwand einer Wohnungsbesichtigung zur Autobesichtigung überredet hat, ist da allerdings das absolute Highlight….“

 

Und weiter:

 

„….. das man auf den ersten Blick sah, dass Fahrer und Fahrzeug einen gleichermaßen gepflegten Eindruck machten. Die klassische Erscheinung des Fahrzeuglenkers harmonierte mit der zeitlosen Form des 964. Der Blick auf das Münchner Kennzeichen und den Bergen im Hintergrund implizierte sofort, dass es sich hier um eine gewachsene Beziehung handelt. Ein Erstbesitzer, wie ich später erfuhr…. Nein, das war nicht die Anfahrt zu einem Tuningtreffen in Essen, sondern die Vorzeichen auf ein Zusammenkommen von etwas Ursprünglichem – dem 911er Jubi Treffen…..“ .

 

Ein weiterer Teilnehmer meinte:

 

„Es war auch aus meiner Sicht ein gelungener Einstieg, weil nicht nur das gemeinsame Interesse an einem "Hobby", sondern auch sofort eine stimmige "Chemie" unter den Fahrern festzustellen war. Einen Erstbesitzer kennen zu lernen dürfte fast so selten sein, wie ein Fahrzeug mit königlichem Stammbaum, ein Ausritt unter Porsche-Flagge erinnerte mich an die wiederholten Veranstaltungen auf Hockenheim- und Nürburg-Ring -ich müsste meine Pokale mal wieder putzen ((:)). Ich freue mich bereits auf ein weiteres Treffen…… „


Liest man diese Resonanzen auf das 1. Münchner  Jubi-Treffen, so darf man sicher sein, dass es nicht das letzte gewesen sein wird. Und eine weibliche Verstärkung der Runde hat sich bereits angemeldet. Sabine aus der Region Salzburg wird sich den Münchner Jubilaren zukünftig mit ihrer Nr. 152 anschließen.

 

Das Beispiel der Münchner Runde macht Mut und zeigt, dass die 964 Jubi IG sich weiter aktiv entwickelt. Man darf gespannt sein, was es zukünftig aus dem Süden zu berichten gibt. Und vielleicht ist dieses Initiative auch Anstoß für andere Regionen vergleichbares zu organisieren.

 

Gruß Thomas (Jubi 107)

 


 

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